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Wann ambulante Rehabilitation?

Ambulante Rehabilitation ist angezeigt, wenn:

  • ambulante Heilmittel (Rezeptanwendungen) nicht mehr ausreichen oder ausgeschöpft sind.
  • dadurch ein klares Rehabilitationsziel in überschaubarem Zeitraum erreicht werden kann.
  • stationäre Rehamaßnahmen nicht mehr notwendig sind, eine intensive Kombinationstherapie aber noch erforderlich ist.
  • ein nahtloser und schneller Übergang von der stationären zur ambulanten Versorgung erreicht werden soll.
  • die Betreuung durch ein multiprofessionelles Team unter ärztlicher Leitung erforderlich ist.
  • die Kombination spezieller Therapien (z.B. Sprach- und Schlucktherapie, Krankengymnastik und Ergotherapie nach Bobath) synergistische Effekte ermöglicht.
  • therapeutische Lernprogramme direkt an das häusliche Umfeld gekoppelt sind, bzw. auf die häusliche Lebenssituation übertragen werden müssen.
  • erhöhte Pflegebedürftigkeit durch den Einsatz intensiver Therapien vermieden werden kann.

Voraussetzungen:

Der Patient muss transportfähig und in der Lage sein, an dem umfassenden Rehabilitationsprogramm teilzunehmen. Die Ambulante Rehabilitation setzt typischerweise nach akutstationären Behandlungen oder stationären Rehabilitationsbehandlungen ein und kann die stationäre Liegedauer deutlich verkürzen. Die Antragsstellung erfolgt durch das Krankenhaus.

Die Ambulante Rehabilitation ist aber auch ideal geeignet, um Dekompensation und Verschlechterungen chronischer Erkrankungen mit Funktionsbeeinträchtigungen, die im gewohnten sozialen Umfeld auftreten und durch ambulante Heilmittel nicht (mehr) hinreichend therapierbar sind, aufzufangen. Hier sind die betreuenden Hausärzte Antragsteller.

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