
Die Klinik am Stein veranstaltet gemeinsam mit der AOK einen Informationstag über die Chancen und...
[mehr]"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie...
[mehr]Olsberg. Im internationalen Vergleich werden Unternehmen im Schnitt 40 Jahre alt....
[mehr]"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie besorgt."
"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie besorgt." So hatte Rose-Marie Van Lerberghe ihre Erwartung an den Besuch in Olsberg angekündigt. Die Präsidentin der französischen Korian SA, zu der sowohl die Klinik am Stein als auch das Olsberger Seniorenzentrum Erikaneum sowie die Kinder und Jugendhilfe seit September 2007 gehören, kommt aus der Praxis. Van Lerberghe hat über lange Jahre einen Zusammenschluss mehrerer Pariser Krankenhäuser geleitet, ist politisch aktiv und hat die Philosophie der Groupe Korian entscheidend mitgeprägt. Obwohl das Unternehmen börsennotiert ist und zu Europas führenden Anbietern im Bereich der Altenhilfe und der Rehabilitation (ca. 174 Einrichtungen mit rund 19.000 Betten) gehört, wird es geführt wie ein Familienunternehmen. "Wir möchten, dass ältere Menschen sich in unseren Einrichtungen wohl fühlen, dass sie ihr Zuhause finden", erklärt Guillaume Lapp der Stellvertreter der Präsidentin. "Das geht nur, wenn wichtige Werte wie Respekt, Würde und Anstand im gesamten Unternehmen gelebt werden".
Die deutschen Angelegenheiten des Konzerns werden von der Phönix-Gruppe wahrgenommen. Diese hatte die Klinik am Stein, die Seniorenresidenz Erikaneum und den Kinder- und Jugendhilfeverbund Anfang 2007 im Sinne der Nachfolgeregelung von Dr. Müller übernommen. "Wir sind seit 30 Jahren in der Altenhilfe aktiv", berichtet Jürgen Dietz, der mit seiner Schwester Brigitte Dischereit und seinem Bruder Norbert Dietz die Initiative des Vaters mit Engagement und Konstanz weiterführt. Ganz im Sinne eines Familienunternehmens. "Wir kennen fast jeden Mitarbeiter persönlich", bestätigt Brigitte Dischereit, die im Unternehmen gemeinsam mit Jeanette Kaffanke für die Qualitätssi-cherung und Mitarbeiterentwicklung zuständig ist.

Die Korian-Präsidentin
Rose-Marie van Lerberghe
und Jürgen Dietz, Phönix
Die Fusion zwischen Korian und der Phönix-Gruppe verfolgt das mittelfristige Ziel, innerhalb von 5 Jahre unter den ersten fünf Premiumanbietern im Bereich der Altenhilfe zu sein. Die Phönix-Gruppe betreibt derzeit rund 3.000 Heimplätze in Deutschland. Bis 2009 sollen weitere 1.800 dazu kommen. Das Management der Phönix ist auch weiterhin direkter Ansprechpartner für die Sauerländer Unternehmen. "Für den geplanten Ausbau brauchen wir einfach einen starken Partner", erklärt Bernd Kaffanke, der die Klinik am Stein direkt betreut. "Die Korian SA passt von den Vorstellungen und Einstellungen, von den Menschen und ihrer Kreativität und vom Engagement für ältere Menschen ideal zu uns", ergänzt Jürgen Dietz.

Rose-Marie Lerberghe (li.)
und Guillaume Lapp (am
Gerät) lassen sich von
Dr. Rüdiger Buschfort
Therapiemöglichkeiten zeigen
Rose-Marie Van Lerberghe ließ sich bei ihrem Besuch durch Dr. Buschfort über das Leistungsprofil der Klinik am Stein informieren. Besonderes Interesse fanden die therapeutischen Einrichtungen und hier insbesondere das neue und exklusive Konzept "inMotion", das eine signifikante Verbesserung für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten bedeutet. Van Lerberghe und Guillaume Lapp ließen es sich nicht nehmen, einige Spezialgeräte auszuprobieren. "Ich bin beeindruckt von Ihrem Engagement", erklärte Frau van Lerberghe. "Ich wünsche mir, dass wir Ihr Wissen und Know How übergreifend für unsere Kliniken zusammenführen können".

Dr. Rüdiger Buschfort stellt
Frau van Lerberghe das
Leistungsangebot der Klinik
am Stein vor
Das in NRW einzigartige Konzept des Alzheimer Therapiezentrums der Klinik am Stein begeisterte die französischen Besucher. "Wir haben in Paris eine Expertenkommission führender Mediziner zum Thema "Demenz" installiert und würden ihren Input begrüßen", erklärte Frau van Lerberghe gegenüber Dr. Buschfort. "Sie müssen unbedingt über ihre Erkenntnisse und positiven Ergebnisse publizieren. Gern unterstützen wir sie dabei mit Forschungsmitteln". Die zunehmenden Demenzerkrankungen verlangten nach ihrer Einschätzung nach optimierten und wissenschaftlich gesicherten Behandlungs- und Betreuungskonzepten.
Bei ihrem Rundgang durch die Klinik wurde die Korian Spitze unmittelbar auf die Probleme aufmerksam, die durch die alte und z.T. beengte Baustruktur der Klinik bestehen. "Wir unterstützen ihr Vorhaben, eine neue moderne Klinik zu errichten", bestätigte die Präsidentin am Ende ihres Besuches. "Finden Sie gemeinsam mit ihren Partnern, den Krankenkassen ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Konzept. Die Etablierung eines beispielhaften Standards ist ganz in unserem Sinne", ergänzte Guillaume Lapp. Der Besuch der Konzernspitze und des deutschen Managements bestätigten in Olsberg das Gefühl, mit den richtigen Ansprechpartnern die herausfordernde Zukunft der Klinik am Stein gemeinsam gestalten zu können.