Aktuell

18.09.2008

Reha-Tag 2008 in der Klinik am Stein

Die Klinik am Stein veranstaltet gemeinsam mit der AOK einen Informationstag über die Chancen und...

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23.02.2008

Präsidentin des französischen Mutterkonzerns „Korian“ besucht Klinik am Stein

"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie...

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01.10.2007

30 Jahre Klinik am Stein

Olsberg. Im internationalen Vergleich werden Unternehmen im Schnitt 40 Jahre alt....

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Neurologische Rehabilitation

In der neurologischen Rehabilitation werden akute und chronische Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems behandelt. Hierzu zählen alle Erkrankungen, die zu einer Beeinträchtigung von Mobilität, Koordination, Kommunikation, Handlungsplanung und Selbstständigkeit führen. Insbesondere sind dies Erkrankungen wie

Blutdruckmessung

  • Schlaganfall
  • Zustand nach Hirnblutungen
  • Zustand nach Hinrtumoren
  • Morbus Parkinson
  • Guillain Barré Syndron

 
 
 

Ziele der medizinischen Rehabilitation

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde die Internationale Klassifikation der Funktionen (ICF) vorgestellt, die eine allgemein anerkannte Grundlage für ein umfassendes Verständnis der Rehabilitation darstellen kann.

Als Folge neurologischer Erkrankungen lassen sich grundsätzlich unterscheiden:

  • Schädigungen
    Damit bezeichnet man Einschränkungen körperlicher Funktionen. Hierzu gehören Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Sprach- Sprech- und Schluckstörungen. zentrale Seh- und Hörstörungen, Störungen der Aufmerksamkeit, Konzentrations- und Merkfähigkeit sowie psychische Beeinträchtigungen infolge neurologischer Erkrankungen.
  • Einschränkungen bei Aktivitäten des täglichen Lebens
    Als Folge der Funktionseinschränkungen des Körpers gelingen die Verrichtungen des täglichen Lebens (ADL) u.U. nicht mehr selbstständig. Durch Lähmungen können zum Beispiel Aufstehen, Gehen, Treppensteigen, zur Toilette gehen, sich waschen und anziehen, Nahrung zubereiten und essen beeinträchtigt sein.
  • Einschränkungen bezüglich der Partizipation (Teilhabe am sozialen Leben)
    Die körperlichen Funktionsstörungen und resultierenden Aktivitätsbeeinträchtigungen haben z.T. erhebliche Auswirkungen auf die Möglichkeiten, das bisherige berufliche, gesellschaftliche und soziale Leben fortzuführen. Eine Sprachstörung z.B. bildet für die Betroffenen oft ein scheinbar unüberwindliches Hinderniss bei der erfolgreichen Realisierung von für Gesunde selbstverständlichen Dingen wie Kaffee und Kuchen im Cafe bestellen, am Bahnschalter die richtige Karte ziehen etc.
  • Hindernde und fördernde Faktoren
    Die körperlichen Funktionsstörungen und die sich dadurch verändernden Aktivitäten sind immer auch im Kontext der jeweiligen Lebenssituation zu betrachten. Die dort herrschenden Bedingungen können fördernd oder hemmend für die selbstständige Lebensführung sein. Die in der Rehabilitation erlangte ebenerdige Gehfähigkeit mit einem Rollator bringt für den Erkrankten wenig, wenn er im dritten Stock ohne Fahrstuhl lebt."Mitbetroffene Lebenspartner" versuchen oft, eingeschränkte oder nicht mehr vorhandene Fähigkeiten des Erkrankten zu kompensieren. So legt die Ehefrau dem unter Wortfindungsstörungen leidenden Ehemann aus ihrer Sicht hilfeich die Worte in den Mund, blockiert aber dadurch die Wortfindungsprozesse.

Massage

Ziel der medizinischen Rehabilitationsbehandlung ist es, dem neurologisch Erkrankten so weit wie möglich die Rückkehr in sein bisheriges soziales und ggf. auch berufliches Umfeld zu ermöglichen. Das Rehabilitationsziel muss gerade unter ICF- Gesichtspunkten in sorgfältiger Abstimmung zwischen den Zielen des Erkrankten und den Einschätzungen des behandelnden interdisziplinären Teams formuliert werden. Nach der Formulierung eines realistischen Rehabilitationszieles werden die therapeutischen Maßnahmen gewählt, die im Einzelfall die Erreichung des Ziels ermöglichen.

Die Wiederherstellung von Funktionen im Kontext des alltäglichen Lebens gelingt durch sequentielle Trainingsverfahren, die den jeweiligen Ressourcen des Erkrankten angepasst sind.

Die betroffenen Angehörigen können in der Klinik am Stein intensiv in das Behandlungsprogamm einbezogen werden. Sie nehmen an Schulungen zur erfolgreichen Bewältigung des gemeinsamen Alltags nach neurologischen Erkrankungen teil und erhalten darüber hinaus stabilisierende, entlastende Behandlungen.