
Die Klinik am Stein veranstaltet gemeinsam mit der AOK einen Informationstag über die Chancen und...
[mehr]"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie...
[mehr]Olsberg. Im internationalen Vergleich werden Unternehmen im Schnitt 40 Jahre alt....
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In der geriatrischen Rehabilitation finden sich typischerweise Patienten, deren Haupterkrankung durch komplexe Nebenerkrankungen erschwert wird. Die sogenannte "Multimorbidität" steht im Zentrum eines multimodalen Behandlungsansatzes. Auch hier ist unter ICF Gesichtspunkten eine optimale Partizipation oberstes Ziel. Die körperlichen Funktionsstörungen sind oft chronifiziert. Die kausale, Störungen beseitigende Therapie wird häufig durch kompensatorische Ansätze ersetzt. Das Erkennen von systemischen Zusammenhängen und entsprechend breit angelegte medizinische und therapeutische Interventionen führt in der Regel zu einer deutlichen Verbesserung der Morbidität damit letztendlich der Lebensqualität.
So genügt es beispielsweise nicht, mit Hüftendoprothesen versorgte Patienten durch krankengymnastische Übungen wieder zur Mobilität zu verhelfen. Unter ganzheitlicher Betrachtung finden sich in der Vorgeschichte oft vermehrte Sturzereignisse. Die neurologische Begutachtung kann u.U. Zirkulationsstörungen im Kleinhirn oder Sensibilitätsstörungen in den Extremitäten áls Folge einer Neuropathie feststellen. Nur eine umfassende Sturzpräventionsbehandlung und ggfs. medikamentöse Einstellung durch den erfahrenen Geriater/Neurologen kann zukünftige Stürze und erneute Frakturen verhindern.