
Die Klinik am Stein veranstaltet gemeinsam mit der AOK einen Informationstag über die Chancen und...
[mehr]"Ich möchte mit den Mitarbeitern sprechen, möchte erfahren ob sie sich wohl fühlen und was sie...
[mehr]Olsberg. Im internationalen Vergleich werden Unternehmen im Schnitt 40 Jahre alt....
[mehr]Ambulante Rehabilitation bietet für Patienten die Chance, auch nach schweren Erkrankungen im gewohnten sozialen Umfeld leben zu können und dennoch intensive und qualifizierte Rehabilitationstherapien zu erhalten.
Die Ambulante Rehabilitation ist der Schlüssel zu einer effizienten, wohnortnahen Versorgung und ermöglicht in vielen Fällen eine Verkürzung stationärer Aufenthalte bzw. einen lückenlosen Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung.
Sie hat darüber hinaus den Vorteil, dass die gewohnte soziale Situation, das berufliche Umfeld als beeinflussende (fördernde vs. hindernde) Faktoren mit einbezogen werden können und dass in der realen Umgebung "Reallife-Therapien" möglich sind.
Das Ambulante Rehabilitationszentrum Olsberg ist eine Einrichtung der Klinik am Stein. Das Zentrum bietet nach §§ 23 und 40 SGB V qualifizierte medizinische Präventions- und Rehabilitationsleistungen in den Indikationen Neurologie, Geriatrie und Orthopädie.
Das Ambulante Rehabilitationszentrum Olsberg ist von allen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen anerkannt.

In der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation werden akute und chronische Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems behandelt. Hierzu zählen alle Erkrankungen, die zu einer Beeinträchtigung von Mobilität, Koordination, Kommunikation, Handlungsplanung und Selbstständigkeit führen. Insbesondere sind dies Erkrankungen wie:
In der Ambulanten geriatrischen Rehabilitation finden sich typischerweise Patienten, deren Haupterkrankung durch komplexe Nebenerkrankungen erschwert wird. Die sogenannte "Multimorbidität" steht im Zentrum eines multimodalen Behandlungsansatzes. Auch hier ist unter ICF Gesichtspunkten eine weitreichende Teihabe oberstes Ziel. Die körperlichen Funktionsstörungen sind oft chronifiziert. Die kausal orientierte Therapie wird häufig durch kompensatorische Ansätze ersetzt. Das Erkennen von systemischen Zusammenhängen und dem entsprechend breit angelegte medizinische und therapeutische Interventionen führt in der Regel zu einer deutlichen Verbesserung von Mobilität, ADL Fähigkeiten, sozialer Interaktion und damit letztendlich der Lebensqualität.
Insbesondere finden sich hier in Kombination mit oft mehreren rehabilitationsrelevanten Begleiterkrankungen:
Die Ambulante Rehabilitation muskuloskeletaler Erkrankungen bietet nach endoprothetischer Versorgung (TEP, Knie), Wirbelsäulenoperationen und chronisch degenerativen Erkrankungen eine optimale Voraussetzung zur möglichst vollständigen Wiederherstellung der Beweglichkeit und Schmerzfreiheit. Durch sequentiell angepasste Therapieintensitäten und Schulungen zur physiologischen Bewegung und Gesunderhaltung lässt sich eine Chronifizierung in der Regel vermeiden.
Typische Erkankungen sind:
Der Patient muss transportfähig und in der Lage und willig sein, an dem umfassenden Rehabilitationsprogramm teilzunehmen. Die Ambulante Rehabilitation setzt typischerweise nach akutstationären Krankenhausaufenthalten oder stationären Rehabilitationsaufenthalten ein. Häufig kann die Ambulante Rehabilitation die stationären Liegedauern deutlich verkürzen.
Sie ist aber auch insbesondere im Rahmen der Geriatrischen Rehabilitation geeignet, um Dekompensation und Verschlechterung chronischer Erkrankungen mit Funktionsbeeinträchtigungen, die im gewohnten sozialen Umfeld auftreten und durch ambulante Heilmittel nicht (mehr) hinreichend therapierbar sind, aufzufangen. Hier sind die betreuenden Haus- und/oder Fachärzte Antragsteller.
Das soziale Umfeld muss gesichert sein und eine grundlegende Mobilität muss gewährleistet sein.
Nicht vorhandene Rehafähigkeit
Fehlende Compliance/Motivation
Zu stark eingeschränkte Mobilität
Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde die Internationale Klassifikation der Funktionen (ICF) vorgestellt, die eine allgemein anerkannte Grundlage für ein umfassendes Verständnis der Rehabilitation darstellen kann.
Als Folge neurologischer Erkrankungen lassen sich grundsätzlich unterscheiden:
"Mitbetroffene Lebenspartner" versuchen oft, eingeschränkte oder nicht mehr vorhandene Fähigkeiten des Erkrankten zu kompensieren. So legt die Ehefrau dem unter Wortfindungsstörungen leidenden Ehemann aus ihrer Sicht hilfreich die Worte in den Mund, blockiert aber dadurch die Wortfindungsprozesse.
Ziel der medizinischen Rehabilitationsbehandlung ist es, dem neurologisch Erkrankten so weit wie möglich die Rückkehr in sein bisheriges soziales und ggf. auch berufliches Umfeld zu ermöglichen. Das Rehabilitationsziel muss gerade unter ICF- Gesichtspunkten in sorgfältiger Abstimmung zwischen den Zielen des Erkrankten und den Einschätzungen des behandelnden interdisziplinären Teams formuliert werden. Nach der Formulierung eines realistischen Rehabilitationszieles werden die therapeutischen Maßnahmen gewählt, die im Einzelfall die Erreichung des Ziels ermöglichen.
Die Wiederherstellung von Funktionen im Kontext des alltäglichen Lebens gelingt durch sequentielle Trainingsverfahren, die den jeweiligen Ressourcen des Erkrankten angepasst sind.
Als Besonderheit der Zielformulierung in der Geriatrischen Rehabilitation kann die Verhinderung der drohenden Dekompensation, Immobilität und Pflegebedürftigkeit gelten. Das Erlangen von höchstmöglicher Lebensqualiät für den Erkrankten und seine betreuenden Angehörigen zählt zu den generellen Zielen. Das kann für den einen Patienten die Unabhängigkeit bei hygienischen Verrichtungen sein, für einen anderen kann die Teilnahme am gewohnten Skatclub greifbarer Ausdruck von Lebensqualität bedeuten.
Die betroffenen Angehörigen können im Ambulanten Interdisziplinären Rehabilitationszentrum Olsberg intensiv in das Behandlungsprogramm einbezogen werden. Sie nehmen an Schulungen zur erfolgreichen Bewältigung des gemeinsamen Alltags nach neurologischen Erkrankungen teil und erhalten darüber hinaus stabilisierende, entlastende Behandlungen.
Bei der Rehabilitation musculoskeletaler Erkankungen sind die Wiederlangung einer weitreichenden, schmerzfreien Mobilität, das Erlernen adaptiver, physiologisch sinnvoller Bewegungsmuster und die Motivation zu einem gesundheitsbewussten, bewegungsintensiven Verhalten wichtige Ziele.

Die vorhandene diagnostische Ausstattung erlaubt die Klärung rehabilitationsrelevanter Fragestellungen. Insbesondere werden neben der internistischen Funktionsdiagnostik mit EKG, RR, Lungenfunktionsprüfung, folgende Verfahren angeboten:
Den grundlegenden Behandlungszugang bilden Bobath-, Wahrnehmungs- und Kommunikationskonzepte. Darüberhinaus werden wichtige Erkenntnisse über das motorische Lernen schwerpunktmäßig einbezogen.
In allen therapeutischen Disziplinen – der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Neuropsychologie, der Sprachrehabilitation, – kommen Einzel- und Gruppenbehandlungen zum Einsatz.

Wir arbeiten in der motorischen Rehabilitation nach folgenden Konzepten:





In der Ambulanten Rehabilitation Olsberg sind Informationsveranstaltungen, Trainings- und Motivationsprogramme zum selbstverantwortlichen, kompetenten Umgang mit den eigenen Fähigkeiten, den eigenen Schwierigkeiten sowie einem gesundheitsbewussten, Risiko-minderndem Lebenstil wichtiger Bestandteil der Behandlung.Individuelle Ernährungsberatung durch eine qualifizierte Diätassisstentin.
Um einen barrierefreien Zugang zur Ambulanten Rehabilitation zu ermöglichen, bieten wir einen kostenlosen Fahrdienst mit behindertengerechten Fahrzeugen an. Geschultes Personal holt auch gehbehinderte Menschen, die die eigene Wohnung selbstständig nicht verlassen könnten, morgens ab und bringt sie am Abend nach den Therapien wieder zurück.
Gerne sind wir Ihnen bei allen Fragen behilflich.
Ob Informationen zu Aufnahmemodalitäten oder zum Antragsverfahren, wir helfen Ihnen schnell und kompetent weiter.
Bitte wenden Sie sich telefonisch, per Fax, per E-Mail oder gerne auch persönlich an uns:
Zentrumsleitung/Patientenservice
Franz Josef Weigand
Tel.: 02962-808 276
Fax: 02962-808 576
E-Mail: ambulante-reha_olsberg@klinik-am-stein.de
Ärztliche Leitung Ambulante Reha Olsberg
Dr. med. Christoph Heckert
Tel.: 02962-808 565
E-Mail: dr.heckert@klinik-am-stein.de

Wattmecke 1-7
59939 Olsberg